Great Britain, again

02.08.04

Hey, hurra, ich bin wieder unterwegs! Bin heute in Oxford, bei meiner guten Freundin Franziska, die hier zur Zeit ein Praktikum macht, angekommen! Mein Flug hatte prompt Verspätung, so dass ich erst einen späten Bus kriegen konnte, und am Ende um 20 Uhr erst in Headington war, wo Franziska mich abholte und ich erst mal meine Essigfritten essen konnte! Ich liebe Großbritannien!!!!!!!
Grad waren wir dann im Pub, wo Franziska mir Billard beigebracht hat – und das mit Erfolg, beim dritten Spiel gab’s tatsächlich ein Duell um die Acht, und da sie dann falsche Tasche erwischt hat, hab ich gewonnen! Jubel! Jetzt machen wir’s uns noch ein bisschen gemütlich und gehen dann ziemlich bald ins Bett. Wie schön, wenn man Freunde hat, die in der Welt rumtingeln!!!

03.08.04

Gemacht: NIX! Im Kino waren wir, in King Arthur, den ich persönlich passabel, Franziska aber grottenschlecht fand. Den Rest des Tages hab ich eigentlich damit verbracht, mir meine Reiseroute zu überlegen. London ja oder nein, lieber nach Wales, lieber nach Schottland? Wann zu Betty, einer Cousine von einer anderen guten Freundin, die mich unbekannterweise zu sich eingeladen hat? Stonehenge noch irgendwie reinfriemeln? So schön das unabhängige, nicht festgelegte Reisen ist – ein bisschen Gedanken hätte ich mich vielleicht mal machen sollen ..... Na morgen guck ich mir Oxford an, Franziska muss ja arbeiten, und dann überleg ich noch mal in Ruhe!!

04.08.04

Also, Oxford ist klasse! Nicht so unglaublich umwerfend wie Leon oder Santiago, aber schon richtig schön! Bin um halb zehn mit dem Bus hin und dann erst mal zum Christ Church College. Da war dann prompt die Great Hall wegen einer Veranstaltung geschlossen. Einen Blick von aussen konnte ich erhaschen – immerhin einer der Originaldrehplätze von „Harry Potter“!
Das College ist aber auch ohne die Halle ziemlich beeindruckend, riesengroß, mit integrierter Kapelle. Halt so richtig, wie man sich ein Oxford College vorstellen würde. Weiter ging’s für mich auf den Tower von St. Mary’s Church (ich hab noch nie eine so unglaublich schmale Wendeltreppe erlebt), um die wunderschöne Aussicht über Oxford zu genießen.
Danach wollte ich im „Eagle & Child“ einkehren, wo schon J.R.R. Tolkien früher gesessen hat, hab’s auch schnell gefunden, sah aber nicht so einladend aus, sehr düster, rustikal. Schnell den Lonely Planet zu Rate gezogen, welcher mir die „Turf Tavern“ empfahl. Diese sollte sich nahe der „Seufzerbrücke“ befinden. Diese Brücke verbindet zwei College-Gebäude miteinander, und die Studenten mussten halt für ihre Examina über diese Brücke, was ihren Namen erklärt!
Tja ich bin dann ne halbe Stunde da drumrum geirrt und habe diesen Pub einfach nicht gefunden! Er sollte durch eine Gasse erreichbar sein. Es gab aber nirgendwo eine Gasse ?! Dafür habe ich zwei Ausstellungen gefunden, eine mit antiken Kompässen und Fernrohren, nicht so spektakulär, die andere mit altertümlichen Weltkarten, schon wesentlich interessanter. Da gab’s nämlich dann einen Glaskasten, in dem sich unveröffentlichtes Material sowie die allerersten Originalbände von diversen Tolkien-Werken! Und die Buchklappen-Entwürfe für die Herr der Ringe – Trilogie. UND Entwürfe für die Ring-Inschrift. Ich als bekennender Fan hab mir bestimmt eine halbe Stunde die Nase an diesem Kasten plattgedrückt!
Ja aber ich wollte ja immer noch zur Turf Tavern! Ein Anruf bei Franziska half, die mich auf eine enorm kleine, schmale Gasse unmittelbar hinter der Brücke aufmerksam machte. Und wären dort nicht gerade Leute drin verschwunden, quasi in der Wand, wie es von meinem Standpunkt aus aussah, wäre ich da auch bestimmt noch mal dran vorbeigerannt. Absolut nicht zu sehen! Durch ein kleines Gassenlabyrinth stand ich dann wenige Minuten später am Ziel. Weltklasse! Ganz ganz urig, ziemlich groß, dreigeteilt und unglaublich gemütlich. Ein echter Geheimtip. Und der Cider auf nüchternen Magen in der Mittagshitze, der ist stark ... !
Ja, damit war dann jedenfalls für mich meine Oxford-Tour komplett und ich bin zurück zum Bus gestiefelt und wieder „nach Hause“ gefahren!
Planung: Morgen den ultimativen Ein-Tages-City-Trip nach London, am Freitag dann zu Betty nach Leicester. Und gleich: Billard üben!

05.08.04

London!!! Mein Schädel brummt! Eine phänomenale Stadt! Um acht Uhr heut morgen mem Bus hin, um halb zehn war ich dann da. Erst mal direkt zum Buckingham Palace. Eine riesige Ansammlung von Menschen ließ vermuten, dass da wohl irgendwas stattfand. Und was, das erinnerte mich enorm an Monty Python’s „Ministry for silly walks“, es war nämlich der Wachwechsel! Spannende Sache! Aber den Beefeatern kam man nicht wirklich nah. Ich hätte ja das mit dem nicht lachen dann doch gerne mal ausprobiert ...
Ja, dann zur Victoria Station, ein Tages-Underground-Ticket gekauft und dann im Schnellverfahren alle Sehenswürdigkeiten angeguckt (nirgendwo rein, war mir einfach zu teuer): Westminster Abbey, Houses of Parliament, Big Ben, Tower, Tower Bridge, Picadilly Circus, Hyde Park, Camden. Und Camden: Genial! Hier trifft sich alles, was irgendwie „anders“ ist: Hippies, Punks, Rocker, Gothics, Rastas, jung und alt, darunter ab und an auch ein anzugtragender „Business-Mensch“. Also da muss ich auch noch mal hin. Zum shoppen, hauptsächlich, Camden Market ist nämlich mein erklärtes Paradies.
Die „tube“, die U-Bahn, war mir stellenweise sehr suspekt, mit Lichtausfall und Gewanke wie auf See. Aber ist eben Hauptverkehrsmittel der Londoner, für den Obdachlosen wie für den Bankangestellten. Interessant! Auch die freien Künstler, die in den Bahnhöfen musizieren, gehören wohl zum Stadtbild, und sind auch richtig gut! Da lohnt sich das Innehalten, wenn man denn die Zeit hat! Ich hatte leider zu wenig davon, und da ich low budget reise, gab es auch nicht viel sightseeing. Ist definitiv zu teuer. Auf der Busrückfahrt hatte ich eine sehr nette „Begegnung“: wir standen im Stau, und mit den Ohrstöpseln vom Walkman im Ohr guckte ich gelangweilt raus. Ich traf den Blick eines jungen Mannes, der auch gerade mit Ohrstöpseln daherging, und auch unglaublich gelangweilt aussah. Wir grinsten uns an, und ich bin mir hundertpro sicher, dass wir voll die Wellenlänge haben, bzw. gehabt hätten, wenn wir uns denn wirklich begegnet wären. War irgendwie interessant!
Morgen, ja morgen geht’s dann weiter, zu Betty ins nächste „Zuhause“. Tja wenn ich Franziska nicht gehabt hätte, wäre es zum einen viel teurer, zum anderen auch viel weniger lustig gewesen! Super Sache!

06.08.04

Ja, bin bei Betty, einer sehr sehr lieben, herzlichen Person, genauso wie der Rest der Familie, den ich bis jetzt kenne!! Das ist Verwandtschaft von einer Freundin von meiner Mum und mir. „A very warm welcome“, und das, obwohl wir uns alle überhaupt gar nicht kennen!! Das ist der absolute Wahnsinn! Und das Haus ist für englische Verhältnisse der absolute Luxus! Ein freistehendes, großes Haus mit Garten, viel Platz, viel Gegend drum rum. Total toll! Ja heute war dann auch nichts los, Betty und Peter waren zu einer Feier eingeladen, so dass ich mich ein bisschen vorm Fernseher gelümmelt hab. Mal schauen, was morgen so kommt!

07.08.04

Betty und ich sind heute morgen noch mal nach Leicester gefahren, zum einkaufen. Wir waren drei Stunden weg, einkaufen hier macht eindeutig mehr Spaß als in Deutschland! Dumm nur, wenn’s im Geldbeutel nicht viel zu holen gibt!
Nachmittags haben wir Urlaubsvideos geguckt, von Devon, Yorkshire, Gloucesterhire und den Cotswolds, und man, ich verpasse echt einiges ... Dafür fahren wir am Montag in den Peak District National Park und nach Bakewell, dem berühmten „Pudding“ - Ort! Freut mich sehr, ist auch in meinem Lonely Planet empfohlen! Und am Dienstag fahre ich dann nach Schottland, via Glasgow nach Edinburgh. Also die Ticketpreise sind gepfeffert, kein Vergleich mit Spanien ... Naja.
Gerade waren wir dann noch beim BBQ von Jack und Rose, Freunden von Betty und Peter. Auch Shirley und Gary waren da, die Tochter samt Mann, die einfach witzig sind. Ich mag diesen vorherrschenden, etwas derben, aber herzlichen Umgangston total. Eigentlich ein bisschen wie in meiner Familie!!!

09.08.04

Gestern haben wir es tatsächlich geschafft, nix zu machen. Aber auch wirklich gar nix. Außer zusammensitzen, unterhalten, fernsehen, gemeinsam kochen, n bisschen lesen. Voll gemütlich!
Dafür waren wir dann heute in Derbyshire. Traumhaft schön, konnte mich an dieser Gegend gar nicht sattsehen! Bilderbuch-England, mit grünen Hügeln, Schafen, den kleinen Mäuerchen auf den Feldern und vielen alten urigen Örtchen.
Wir waren erst in Bakewell, da kommt ein berühmter Pudding her, und es gibt natürlich auch den Bakewell Pudding Shop. Ein echter englischer Delikatessen-Laden!! Hat zwar geschüttet wie aus Eimern, aber es war trotzdem toll, gerade der Ort mit den kleinen Häusern und den engen Straßen. Total schön! Von Bakewell aus sind wir weitergefahren nach Chatsworth, dem ehemaligen Wohnsitz des Duke of Devonshire. Eine Zeitreise ins 18. Jahrhundert, absolut toll! Im Kinderzimmer des Hauses liegt der original Harry-Potter-Firebolt, eine Spende von J.K. Rowling. Dann gab es einen Raum, ein Musikzimmer, da standen zwei unglaublich schöne, riesengroße Spiegel, mit Einhörnern verziert. Davon hätte ich gerne einen! Ein Speisesaal in Rot und Gold gehalten, mit einer elegant verzierten Decke, und die Krönung ein Raum mit Statuen und Büsten, darunter eine eindrucksvolle von Mars und Cupido. Und am Ausgang zwei überlebensgroße liegende Löwen, einer schläft, einer guckt richtig angriffslustig. Auch die hätte ich gerne ...Doch, war ein sehr gelungener Ausflug! Abends waren wir bei Leanne und Paul, deren jüngste Tochter heute ein Jahr alt wird. Voll süß! Aber: die beiden sind so alt wie ich, und die älteste Tochter wird schon sechs. Da freu ich mich doch über meine Unabhängigkeit – und auf Schottland!

10.08.04

Bin in Edinburgh! Bin noch nicht allzu begeistert, es ist neblig, klebrig-schwül und regnet wie doof.
Die Fahrt hierhin – toll! Ein großes Panorama, durch den Lake District. Betty hat mir noch ein riesiges Kehrpaket mitgegeben, das ich gerade leer mache. Ja jedenfalls hab ich dann bei der „Grenzüberfahrt“ irgendwie gepennt, bis ich in Glasgow einmal umsteigen musste. Und jetzt bin ich hier! Wenn die Sonne scheint, ist es bestimmt unheimlich schön hier! Im Moment ist es aber sehr düster, mit diesen riesigen, dunkelbraunen Häusern. Etwas einschüchternd! Habe gottseidank eine Backpacker-Herberge gefunden, sehr zentral, klein, sauber. Leider keiner dieser Insider-Tips, die waren alle schon voll. Aber na ja. Und von wegen voll: Habe die ersten Bekanntschaften gemacht, zwei Deutsche, zwei Amis, die schon länger hier rumreisen, und die haben gesagt, Inverness und Fort William seien komplett voll. Tja. Mal sehen, was ich mach! Die Leute waren nett und witzig, wobei, diese Amis, mit diesem überheblich-gönnerischen, das mag ich einfach nicht ... Freue mich auf morgen!

11.08.04

Bin ja schon wieder absolut begeistert! Bin heute durch Edinburgh getingelt, total super! Erst mal auf den Calton Hill, wegen der „terrific views“, aber es war leider voll neblig und man konnte nicht weit gucken. Also wieder runter und Richtung Schloss, auf dem Weg dorthin an ein paar Straßenkünstlern vorbei (die stehen hier wegen des nahenden Fringe-Festivals an jeder Ecke) und am Camera Obscura. Da bin ich aus Neugier rein, klang gut im Lonely Planet. Und das war echt ein Highlight!! Riesige Kaleidoskope, Hologramme – z.B. ein Dracula, der im vorbeigehen seine Hand nach einem ausstreckt, und eine riesige Vogelspinne, die einem ins Gesicht zu springen scheint -, 3D-Bilder, die größte Plasmakugel Europas, auf die man eine Hand legen musste, um mit der anderen eine Leuchtstoffröhre zum Leuchten zu bringen, ein paar tolle Licht/Spiegel-Effekte, und seinen eigenen Schatten konnte man auch fotografieren. Ein Riesenspaß! Bei der Präsentation der eigentlichen Camera Obscura, die in der Turmkuppel ist, wurden fröhlich die Passanten der Royal Street beobachtet. Das Bild wird auf eine nach unten gewölbte Leinwand projiziert, da kann man dann allen möglichen Schabernack mit treiben, aber die visuelle Qualität ist schon enorm!
Vom Camera Obscura ging es dann zum Edinburgh Castle. Stolze 9,50 Pfund kostete der Eintritt! Und ja, es war schon echt gut, das Schloss ist eigentlich noch mal eine kleine Stadt für sich, es gab eine schöne Ausstellung mit den Kronjuwelen und dem Stone of Destiny und natürlich viel Geschichte. Generell hat mir die Aufmachung aber nicht gefallen, alles war mit lebensgroßen Puppen und Audiokommentaren nachgestellt, fand ich ziemlich kitschig, in der Great Hall lag „glühendes“ Plastikholz, alles ist neu gestrichen, was nichts mit Erhalt, sondern eher Neugestaltung des Originals zu tun hat, und das war halt nicht so toll. Interessant die Militärgefängnisse, die im zweiten Weltkrieg auch noch benutzt, und dafür mit Dusche ausgestattet wurden. Winzige, hässliche, weiße Zellen, sehr beklemmend. Als ich dann wieder auf den Hof trat, kam tatsächlich die Sonne durch und bot einen schönen Blick über die Stadt. Auf dem Weg zurück bin ich an einem kleinen Geschenke-Shop vorbei, der sich auf schottische Spezialitäten, eben auch Whiskey, spezialisiert hatte. Also eine Mini-Flasche Lagavulin, für genau ein Glas, kostete fünf Pfund!!!! Holla! Aber: Es gab leckeren Honigwein zu probieren, und ich glaub, davon exportier ich mal einen ... !
Auf dem Weg zurück stoppte ich neben der National Gallery, dort stand ein Jongleur, der eine echt witzige und originelle Show darbot, habe Tränen gelacht!!
Nach kurzem Stop in der Herberge bin ich dann noch mal auf den Calton Hill, und ja, die Aussicht war wirklich grandios schön. Nun konnte ich auch Arthur’s Seat, Edinburghs eigene kleine Highland-Welt, ausmachen, und sah die Leute wie eine Ameisenkolonne ganz klein dort hoch wandern. Es wurde aber nach nur wenigen Minuten wieder neblig und nieselig. Die armen „Ameisen“ !
Tolle Stadt, hier möchte ich gerne mal länger hin!

12.08.04

Nächste Station: Inverness!
Fing heute morgen schon gut an, als einer vom Scottish Citylink in den Bus stieg und sagte, wir würden einen Umweg fahren, da die Autobahn hinter Perth aufgrund einer Schlammlawine gesperrt sei. Wir sind also mit dem riesigen Reisebus auf sehr kleinen schmalen Landstraßen gefahren. Gut, dass hier Linksverkehr ist, rechts wäre nämlich ein Abgrund gewesen ... ! War aber schon schön, durch ein paar kleine, verträumte Dörfer, schon spürbar in Highland-Nähe, genauso, wie ich’s mir immer vorgestellt hab!
Zurück auf der Autobahn (wenig Verkehr) dann blauer Himmel, viel Sonne und die Highland-Umrisse vor uns! Toll! In Aviemore fand ich’s auch ganz schön, ein bisschen zu touristisch, aber die Cairngorms sind schon toll und die spektakuläre Lage von Loch Awe ließ sich auch erahnen. Als wir dann das Schild „Inverness 8 miles“ passierten, wurde es schlagartig wieder trüb und diesig. Und zwar wirklich schlagartig, das hab ich noch nicht erlebt. Schwupps!
Bin dann erst mal zur „High Street Hostel“, die aber prompt nur noch ein Bett hatte, und zwar im engsten Raum, und das wollt ich mir nicht antun ... Die „Ho-Ho-Hostel“ hatte schon ein Schild draußen hängen, dass nur Leute, die auch gebucht hatten, reinkommen durften. Also zelten! Ich bin dann zwanzig Minuten zum Campingplatz gelatscht, nur um festzustellen, dass die Waschräume siffig waren und es keine Einkaufsmöglichkeiten gab. Also wieder zurück. Hatte eigentlich gucken wollen, ob es einen Bus nach Ullapool oder Oban gab, da erblickte ich ein B&B Schild, einigermaßen günstig, und groß, sauber, gemütlich und mit Wasserkocher! Habe mir dann auch direkt noch ein Ticket für das „Loch Ness Adventure“ gekauft – musste einfach sein, hey wenn ich schon mal hier bin .... -, bestehend aus einer Bootsfahrt über Loch Ness und Besichtigung von Urqhuart Castle. Ich hoffe, die Sicht ist morgen klar!!!!!! Wobei Loch Ness im Nebel, hätte was Mystisches.

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Credits: "Odin" by Laika Altenburg Laursen .

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