Gewidmetes

Es war einmal...

... ein weiser Zauberer, der reiste durch die Lande und kam einmal zu einer jungen Hexe. Diese war nur noch ein Häufchen Elend; sie hatte sich auf einen schwarzen Magier eingelassen, der sie mit einem Bannspruch an sich fesselte, und ihre Flucht hatte sie einen Teil ihrer selbst gekostet.

Wie nun der Zauberer bei ihr war, half er ihr mit seinen magischen Worten, allmählich wieder zu Kräften zu kommen. Jedoch hallten die Bannsprüche des schwarzen Magiers noch in der jungen Hexe nach, und die Echos der Worte des weisen Zauberes konnten dem nichts entgegensetzen. Als sie dem schwarzen Magier ein zweites Mal zu erliegen drohte, erschien wieder der weise Zauberer, gerade zur rechten Zeit, und stärkte sie mit seinen schutzzauberischen Worten.

Doch es währte nicht lange, da wurde der weise Zauberer krank; er benötigte nun all seine gute Magie, um sich selbst bei Kräften zu halten, und einen Weg durch seine auf einmal ins Chaos gestürzte Welt zu finden. Die junge Hexe wusste darum, und wusste auch, dass sie den weisen Zauberer vielleicht nie wieder sehen würde. Es tat ihr leid, dass sie nicht mehr tun konnte, als ihm nun ihrerseits gute Wünsche zu schicken; und so verging einige Zeit, und die Hexe dachte oft an den weisen Zauberer und an dessen Worte, und dachte auch noch daran, als sie der Macht des schwarzen Magiers ein drittes Mal erlag; und sie dachte an die Worte des weisen Zauberers und wusste, dass sie auf sie hören sollte, und wusste, dass sie es nicht konnte.

Und so wartet die Hexe noch heute auf einen weisen Zauberer, der es ein für allemal schafft, den Bann des schwarzen Magiers zu brechen.

so close, so out of reach

That's what you are to me, Tony, and also what you've been the past few years.

You're a wonderful man.

If ever anyone asks me (again) "how do you know that something like a soul exists?" I'd send them straight to you to find out.

If this stupid ocean wasn't between us ...

Thank you for being there. Being here.

I love you.

Traumbesucher

Letztes Jahr habe ich begonnen, eine Kerze anzuzünden, wenn jemand starb, der mir selbst oder einem meiner Lieben sehr nah war. Viermal brannte das Licht, fünfmal wären es gewesen, wenn ich früher im Jahr angefangen hätte. Viermal brannte es für mir unbekannte Menschen und einen Vierbeiner.

Heute brennt es zum ersten Mal in diesem Jahr.

Wieder für jemanden, der mir eigentlich unbekannt ist, aber auch wieder nicht.

Wie widme ich also diese Zeilen jemanden, den ich nicht kenne, der mich aber zweimal auf sehr klare und eindringliche Weise in meinen Träumen besucht hat? Am besten, indem ich einfach erzähle ...

Beim ersten Traum vor rund einer Woche kannte ich sein Gesicht noch nichtmal, wusste aber, wer er war. Wie man das im Traum immer weiß.

(Zumal die Person, die mich mit ihm verbindet, dabei war. Die Person, die Grund meiner aktuellen Playlist ist ...)

Er umarmte mich, war fröhlich, heiter. Sagte mir etwas, an das ich mich nicht erinnere. Leider, denn es war irgendetwas wichtiges. Und dann ging er mit schnellen, beschwingten Schritten durch meine Haustür raus und verschwand. Zu diesem Zeitpunkt lag er bereits seit zwei Tagen ohne Bewusstsein im Krankenhaus.

Das Foto von ihm, das mir Tage später seine Tochter zeigte, sah aus wie er, nur ohne den stoppeligen Drei-Tage-Bart.

Letzte Nacht war er wieder bei mir. Oder nein, gar nicht, ich war bei ihm. Sah ihm zu, wie er in einem Buch schmökerte, und sich mit Post-Its immer wieder etwas darin markierte. Ich konnte die Zigarette im Aschenbecher riechen und die Buchseiten rascheln hören. Ich war da.

Vor wenigen Stunden ist er gestorben.

Ich wünsche ihm von Herzen eine gute Reise auf die "andere Seite", in die "geistige Welt", zurück ins Paradies oder zumindest in sein eigenes ... wo immer wir nun wirklich landen, wenn unser Rad sich wieder in die Ausgangsposition dreht.

Ich hoffe, ich erinnere mich bald an die vergessenen Worte.

Der schwedische Pilger

Inspiriert von Wurzelines Blog gibt es auch hier bei mir jetzt Platz für Gedanken, die ich verschiedenen Menschen widme, mit denen ich bedeutungsvolle Begegnungen hatte oder auch noch habe ... vielleicht findet sich so ja auch der ein oder andere "Verlorene" wieder?

Die erste Widmung geht an Linus, den schwedischen Pilger. And I will have to continue this in English *g*

Camino Santiago, April 2003, Burgos

I was totally fed up with everything and only wanted to travel home again as quickly as possible. It had not been possible to get on a Eurolines coach the same day, I had to spend the night here and the coach was to depart no sooner than 9pm the next day. The "albergue" was closed, too, so I just sat on a bench in front of it. At least the rain had stopped by now and I could unfold my sleeping back to dry it on the other bench, hoping the sun would make it through the clouds.
Minutes later you, Linus, showed up. At first I was annoyed, didn't want company and didn't want to share my bad mood either. But after we had introduced ourselves I soon realized you wouldn't try and involve me in any stupid brainless small-talk, but just sit there with me in silence. After a while you got your discman out of your bag and offered me one side of the earphones:"It's Loreena McKennitt. You know her?" That broke all the ice I had built up so far. We finally got to talk, and it was a very pleasant conversation. We spend the evening in Burgos, going for dinner and strolled through the streets.
The next day, I just don't know how I could've possibly killed all these endless hours without you. We spend nearly the whole day in this really nice coffee bar, listening to music, working on your role play concept, sharing our thoughts to... just everything. When we got on our coaches - different ones - I was quite sad to leave; yep, I had a little crush on you until then. We met two times again, on motorway service areas. Back home, we even managed to send some emails to each other. But then ... it stopped. As it always stops, when the real life just ... catches up. The last I know is that you planned to go to China. The CDs you gave me are still two of my favourites. These few hours with you, a mere day, were very valuable for me. Our conversations as well as our silence still echoe in my head and soul from time to time. I wish you all the best for whichever road you travel on at the moment. And in the future.

Shortcuts

Mein Leben. Online.

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Oh, ein Gast! Willkommen!


Dorina hat am 10. August gesagt:

~ :-) Freut mich, dasser Dir gefällt!... [mehr]


prestidigitateur (anonym) hat am 07. August gesagt:

~ Manchmal: Meine Gedanken brennen auf der... [mehr]


Maria (anonym) hat am 07. August gesagt:

~ Oh, dieses Bild ist aber ganz besonders schön.... [mehr]


lorretti (anonym) hat am 06. August gesagt:

~ was ist schon glück ... liegt doch viel... [mehr]

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Credits: "Odin" by Laika Altenburg Laursen .

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