Es war einmal...
Wie nun der Zauberer bei ihr war, half er ihr mit seinen magischen Worten, allmählich wieder zu Kräften zu kommen. Jedoch hallten die Bannsprüche des schwarzen Magiers noch in der jungen Hexe nach, und die Echos der Worte des weisen Zauberes konnten dem nichts entgegensetzen. Als sie dem schwarzen Magier ein zweites Mal zu erliegen drohte, erschien wieder der weise Zauberer, gerade zur rechten Zeit, und stärkte sie mit seinen schutzzauberischen Worten.
Doch es währte nicht lange, da wurde der weise Zauberer krank; er benötigte nun all seine gute Magie, um sich selbst bei Kräften zu halten, und einen Weg durch seine auf einmal ins Chaos gestürzte Welt zu finden. Die junge Hexe wusste darum, und wusste auch, dass sie den weisen Zauberer vielleicht nie wieder sehen würde. Es tat ihr leid, dass sie nicht mehr tun konnte, als ihm nun ihrerseits gute Wünsche zu schicken; und so verging einige Zeit, und die Hexe dachte oft an den weisen Zauberer und an dessen Worte, und dachte auch noch daran, als sie der Macht des schwarzen Magiers ein drittes Mal erlag; und sie dachte an die Worte des weisen Zauberers und wusste, dass sie auf sie hören sollte, und wusste, dass sie es nicht konnte.
Und so wartet die Hexe noch heute auf einen weisen Zauberer, der es ein für allemal schafft, den Bann des schwarzen Magiers zu brechen.

