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    <title>Shortcuts (Mein Leben. Online.)</title>
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    <description>Mein Leben. Online.</description>
    <dc:publisher>Dorina</dc:publisher>
    <dc:creator>Dorina</dc:creator>
    <dc:date>2008-08-15T12:10:41Z</dc:date>
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    <title>Shortcuts</title>
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    <title>Zurück zu den Ursprüngen</title>
    <link>http://dorina.twoday.net/stories/5125567/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Es tut sich wieder etwas auf spiritueller Ebene, und diesmal wohl in großem Stil: &lt;br /&gt;
Das aktuelle Thema ist 2012. Am 21. Dezember 2012 endet - mit großer Wahrscheinlichkeit - der aktuelle Zyklus des uralten Maya-Kalenders. Neben diversen Katastrophen-Theorien, Weltungergangsszenarien und Fantastereien gibt es auch die Theorie, dass es &quot;nur&quot; einen Bewusstseinswechsel auf der Erde geben wird. Eine Art kollektives Umdenken. Das wiederum wird nicht schlagartig einfach stattfinden, sondern wird hier und jetzt sozusagen vorbereitet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man ein bisschen wach ist für derartige Dinge, fällt auf, dass sich viele Leute &quot;plötzlich&quot; für die Ursprünglichkeit der Dinge interessieren - altes Handwerk, Naturerleben, Sinnsuche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mich selbst zieht das Buchbinde-Handwerk an, der Gedanke ploppte völlig unvermittelt auf, als ich im Sommer bei meiner Mum in Urlaub war. So aus dem Nichts. Und lässt mich auch definitiv nicht mehr los. &lt;br /&gt;
Auch die Wurzeline hatte über denselben Beruf schon - unabhängig von mir - sinniert, während der Steinwolf mit der Schmiedekunst liebäugelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere liebe Menschen um mich rum bearbeiten Holz und Kupfer, widmen sich der Sejjerlänner Backeskultur, werkeln und nähen mit Leder oder legen sich Selbstversorger-Gärten an. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kann nicht so recht glauben, dass ich das alles in den letzten Jahren nur nicht wahrgenommen habe; ich glaube wirklich, dass &lt;b&gt;jetzt&lt;/b&gt; die Zeit dafür ist. Die, die &quot;magische Fühler&quot; haben, sind auf irgendeine Art und Weise in Bewegung. Und die, die sie nicht haben... naja, die bleiben in ihrem Weltfilm hängen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 also. Das Datum und der Mayakalender als solches waren mir ewig nicht im Bewusstsein, und durch &quot;Zufall&quot; landete ich bei einem youtube-Video. Und ein ebensolcher &quot;Zufall&quot; war&apos;s - ein Kommentar in einer Mail - dass ich erfuhr, dass die Thematik gerade aktuell ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Vorstellung: Untergang der materiellen Struktur. Weltwirtschaftskrise. Entwertung von Geld. Wer jetzt &quot;sein Handwerk lernt&quot;, kann sich schneller wieder aufrappeln. Das Umdenken findet im Zwischenmenschlichen statt. Für die Menschen arbeiten - und nicht für Geld. Vielleicht gibts ja noch die große Katastrophe vorher. Warum nicht, das hätte was Reinigendes. Alles auf Null.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine schrecklich schöne Vorstellung, irgendwie.&lt;hr /&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>Dorina</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dorina.twoday.net/topics/Spirituelles&quot;&gt;Spirituelles&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Dorina</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-15T11:41:00Z</dc:date>
  </item>
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    <title>Drei Jahre</title>
    <link>http://dorina.twoday.net/stories/5118009/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Herzlichen Glückwunsch zum dritten Geburtstag, liebes Weblog. Drei Jahre Seelenstrip mit Sinn und Unsinn. Ma gucken wieviele weitere Jahre es noch werden :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;349&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/UeypOvsY91Q&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/UeypOvsY91Q&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;349&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;hr /&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>Dorina</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dorina.twoday.net/topics/Medienschnipsel&quot;&gt;Medienschnipsel&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Dorina</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-11T19:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dorina.twoday.net/stories/5117154/">
    <title>Statement</title>
    <link>http://dorina.twoday.net/stories/5117154/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;
&quot;Der Mann ist das traurigste Lebewesen der Welt. Er hat Brüste ohne Milch, einen Vogel ohne Flügel, Eier ohne Schale und einen Sack ohne Geld. &lt;br /&gt;
Und Frauen heiraten deshalb nicht, weil es sich für 75g Wurst nicht lohnt, ein ganzes Schwein zu halten.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*sfg* Es ist &lt;b&gt;nicht&lt;/b&gt; von mir...&lt;hr /&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>Dorina</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dorina.twoday.net/topics/Alltagsgeschehen&quot;&gt;Alltagsgeschehen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Dorina</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-11T13:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dorina.twoday.net/stories/5107575/">
    <title>Seelenpflaster</title>
    <link>http://dorina.twoday.net/stories/5107575/</link>
    <description>Nummer eins, wieder eins dieser Lieder mit einem dieser Texte, die irgendwie für mich geschrieben sein könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;349&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/NoP30IyeuTs&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/NoP30IyeuTs&amp;hl=en&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;349&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nummer zwei, wenns einem dann gerade am beschissensten geht, klickt man sich so durchs Netz und findet genau das richtige zum richtigen Zeitpunkt auf &lt;a href=&quot;http://fonflatter.de&quot;&gt;&lt;u&gt;dem Fledermausblog:&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.fonflatter.de/2008/fred_2008-08-06.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.fonflatter.de/2008/fred_2008-08-06.jpg&quot; height=&quot;400&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;[Klick zum Vergrößern]&lt;/a&gt;&lt;hr /&gt;</description>
    <dc:creator>Dorina</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dorina.twoday.net/topics/Medienschnipsel&quot;&gt;Medienschnipsel&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Dorina</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-06T11:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dorina.twoday.net/stories/5105675/">
    <title>Lughnasadh</title>
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    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;... ist vorbei; ich habe das Schnitterfest nicht &quot;gefeiert&quot;, sondern für mich im Stillen ein paar Gedanken dazu im Raum schwirren lassen, und meinen &quot;Altar&quot; (ich tue mich aus mir nicht bekannten Gründen schwer mit dieser Bezeichnung, finde &quot;Jahreszeitentisch&quot; aber auch wieder nicht feierlich genug...) umdekoriert:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/dorina/images/Altar1.jpg?tmp=4124&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://static.twoday.net/dorina/images/Altar1.jpg?tmp=4124&quot; height=&quot;275&quot; width=&quot;400&quot; /&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/dorina/images/Altar1.jpg?tmp=4124&quot;&gt;&lt;u&gt;[Klick&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; zum Vergrößern!]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gab&apos;s vom Mittelalterfest auf Burg Wallenstein am Wochenende ein ganz leckeres Roggenbrot und eine mindestens genauso leckere Flasche Met. *mjam*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mag diese Zeit unheimlich gerne, der Sommer, der allmählich in den Spätsommer übergeht... Die Farben ... das Licht der Sonne, die schon so einen leichten Abschiedsschimmer trägt ... Ganz herrlich ist das. Und oben in Homberg auf der Burg hat man diesen grandiosen Blick auf endlose Dörfchen und Felder. *schwärm* &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Interessanterweise erzählen die Kinder im Kindergarten ständig von Schnee und Schneemännern, vom Nikolaus und von Weihnachten. Begonnen haben sie damit ziemlich genau zur Sommersonnenwende. &lt;br /&gt;
Ist doch immer wieder spannend zu erleben, dass &lt;b&gt;alles&lt;/b&gt; immer einen Gegenpol hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Das&lt;/b&gt; ist Leben.&lt;hr /&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>Dorina</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dorina.twoday.net/topics/Spirituelles&quot;&gt;Spirituelles&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Dorina</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-05T15:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dorina.twoday.net/stories/5103007/">
    <title>Glückssache</title>
    <link>http://dorina.twoday.net/stories/5103007/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Er: &quot;Übrigens, denk Dir nichts wegen diesem Feuerzeug, ist noch n altes.&quot; (Herzen sind drauf, und da steht &quot;I love you&quot;.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich: &quot;Du, warum sollte mich so ein altes Feuerzeug stören? Weißte, das ist total schön hier mit Dir auf der Burg rumzustreunen und ich könnt mir vorstellen, das durchaus öfter zu machen. Aber auf rein freundschaftlicher Basis.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er: &quot;Ich hab halt einfach kein Glück.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich (lache): &quot;Mach Dir nichts draus, ich auch nicht.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er: &quot;Kann ich mir gar nicht vorstellen. Du bist so hübsch.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*seufz* 
&lt;hr /&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>Dorina</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dorina.twoday.net/topics/Alltagsgeschehen&quot;&gt;Alltagsgeschehen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Dorina</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-04T12:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dorina.twoday.net/stories/5101447/">
    <title>Stöckchen</title>
    <link>http://dorina.twoday.net/stories/5101447/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Gefunden bei &lt;a href=&quot;http://ynnette.twoday.net&quot;&gt;&lt;u&gt;Ynnette&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mein Ex:&lt;/b&gt;fliegt im Oktober mit mir nach Irland&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Auto:&lt;/b&gt; fährt bergauf nur im dritten Gang schnell&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Haustier:&lt;/b&gt; Merlin &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ich höre gerade:&lt;/b&gt; Schandmaul - Dein Anblick&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Vielleicht sollte ich:&lt;/b&gt; mehr nach meinen eigenen Wahrheiten leben, die ich anderen schonmal gerne so vorknalle.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ich liebe:&lt;/b&gt; das Leben an sich und meins im besonderen&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Meine besten Freunde:&lt;/b&gt; Ich kategorisiere nicht. Freunde sind Freunde, der Rest sind Bekannte.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ich verstehe nicht:&lt;/b&gt; was mit der Menschheit los ist&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ich habe Respekt:&lt;/b&gt; vor den Ikea-Bausätzen....&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ich hasse:&lt;/b&gt; Ignoranz&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Mein Nickname:&lt;/b&gt; Dorina immer und überall &lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Liebe ist:&lt;/b&gt; das, was unser Leben erhält und bewegt&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Irgendwo ist jemand:&lt;/b&gt; der sie annehmen wird&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;ich werde immer:&lt;/b&gt; bewusster&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Ewigkeit ist wie:&lt;/b&gt; die liegende  Acht.&lt;br /&gt;
&lt;b&gt;Was ich niemals verlieren möchte:&lt;/b&gt; Meinen Glauben, meine Liebe(n). &lt;hr /&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>Dorina</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dorina.twoday.net/topics/Alltagsgeschehen&quot;&gt;Alltagsgeschehen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Dorina</dc:rights>
    <dc:date>2008-08-02T13:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dorina.twoday.net/stories/5090109/">
    <title>Es war einmal...</title>
    <link>http://dorina.twoday.net/stories/5090109/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;... ein weiser Zauberer, der reiste durch die Lande und kam einmal zu einer jungen Hexe. Diese war nur noch ein Häufchen Elend; sie hatte sich auf einen schwarzen Magier eingelassen, der sie mit einem Bannspruch an sich fesselte, und ihre Flucht hatte sie einen Teil ihrer selbst gekostet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie nun der Zauberer bei ihr war, half er ihr mit seinen magischen Worten, allmählich wieder zu Kräften zu kommen.  Jedoch hallten die Bannsprüche des schwarzen Magiers noch in der jungen Hexe nach, und die Echos der Worte des weisen Zauberes konnten dem nichts entgegensetzen. Als sie dem schwarzen Magier ein zweites Mal zu erliegen drohte, erschien wieder der weise Zauberer, gerade zur rechten Zeit, und stärkte sie mit seinen schutzzauberischen Worten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch es währte nicht lange, da wurde der weise Zauberer krank; er benötigte nun all seine gute Magie, um sich selbst bei Kräften zu halten, und einen Weg durch seine auf einmal ins Chaos gestürzte Welt zu finden. Die junge Hexe wusste darum, und wusste auch, dass sie den weisen Zauberer vielleicht nie wieder sehen würde. Es tat ihr leid, dass sie nicht mehr tun konnte, als ihm nun ihrerseits gute Wünsche zu schicken; und so verging einige Zeit, und die Hexe dachte oft an den weisen Zauberer und an dessen Worte, und dachte auch noch daran, als sie der Macht des schwarzen Magiers ein drittes Mal erlag; und sie dachte an die Worte des weisen Zauberers und wusste, dass sie auf sie hören sollte, und wusste, dass sie es nicht konnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so wartet die Hexe noch heute auf einen weisen Zauberer, der es ein für allemal schafft, den Bann des schwarzen Magiers zu brechen.&lt;hr /&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>Dorina</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dorina.twoday.net/topics/Gewidmetes&quot;&gt;Gewidmetes&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Dorina</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-28T14:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dorina.twoday.net/stories/5084114/">
    <title>Lebendiger Stein</title>
    <link>http://dorina.twoday.net/stories/5084114/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Als ich das erste mal an den &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Bruchhauser_Steine&quot;&gt;&lt;u&gt;Bruchhauser Steinen&lt;/u&gt;&lt;/a&gt; war, kam mir schon der Gedanke &quot;hier müsste man mal ne Nacht bleiben&quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rothaarsteig hat ja nun prompt wettertechnisch nicht mehr geklappt. *brr* Als kleine Entschädigung machte ich mich also gestern um 19 Uhr mit einem lieben Menschen auf den Weg nach Bruchhausen. Sonnenschein, schöne Ausblicke und Bob Marley untermalten die anderthalbstündige Fahrt. Angekommen ging&apos;s schnellstmöglich hinauf zum Feldstein, um von dort einen wunderschönen Sonnenuntergang zu erleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Cab und Gewürzdocht ließ es sich dort oben außerordentlich gut knapp zwei Stunden im schneidenden Wind aushalten, zumal der Stein noch ganz viel Wärme abgab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist überhaupt ein sehr schöner Stein, der Feldstein. Er ist nicht zu kantig, sondern hat immer genau die richtigen Kerben und Kuhlen, um bequem dort zu sitzen. Ein Bäumchen wächst auch auf ihm und es weht immer ein scharfer Wind, nie ist es völlig windstill da oben. Trotzdem hat man das Gefühl, man ist dort willkommen. Wobei es ein kleines Abenteuer ist, im Dunkeln auf dem Stein rumzuklettern, vor allem wenn man meint, das  Bäumchen mal von nahem begrüßen zu müssen. *lach*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Nachtlager schlugen wir kurz unter dem Gipfel auf, wo es eine kleine Höhle gibt. Die mitgebrachten Teelichter fanden Platz in Nischen und Eckchen und perfekt war&apos;s, als der Mond zwischen den Wolken aufging, den wir kurzerhand anheulten. Ein bisschen didgen hier, ein bisschen singen da... Lachflashs und diverse Wahrheiten, Tee und Rotwein und noch mehr Kräuter ließen die Zeit schnell vergehen, immer im Wind. Der pfiff so heftig, dass er sogar mein am Fels lehnendes Didge zum klingen brachte. Natürlich nicht in diesem schönen, vollen Urklang, sondern in einem leisen Raunen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nacht war schweinekalt, aber wunderschön, im Mondlicht unter Sternenhimmel. Und der morgen brachte eine leider viel zu schwache Morgensonne, dafür aber lebendiges Gebrumm von einem kleinen Erdhummelschwarm, der gerade dabei war, Vorräte ins Hummelhaus zu schaffen. Voll knuffig, irgendwie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 9 Uhr waren wir wieder daheim, und ich bin direkt nochmal für drei Stunden ins Bett gefallen. Und nun sinniere ich über meine neusten Luftschlösschen, und prüf sie gedanklich mal auf Standfestigkeit ...&lt;/div&gt;&lt;hr /&gt;</description>
    <dc:creator>Dorina</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dorina.twoday.net/topics/Spirituelles&quot;&gt;Spirituelles&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Dorina</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-25T13:33:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dorina.twoday.net/stories/5049880/">
    <title>Regen ist doof...</title>
    <link>http://dorina.twoday.net/stories/5049880/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Eigentlich mag ich Regen ja. Nicht aber, wenn ich mit Zelt und Rucksack unterwegs bin, und keine Trockengelegenheit habe ... Und wenn dann der Schlafsack, das Zelt und die Schuhe feucht bzw. nass sind, dann machts einfach keinen Spaß mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bin am Sonntag von Dillenburg aus auf dem Rothaarsteig gewandert. Wollte eigentlich am Wochenende in Brilon sein. Das fiel aber leider buchstäblich ins Wasser. Werde definitiv, sobald das Wetter mitspielt, weiterwandern, und hoffe, dass das schon nächste Woche der Fall sein wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dennoch gab es in diesen nur zweieinhalb Tagen und 60 Kilometern genug zu sehen und zu erleben, um mich rum und in mir selbst, dass wieder mal ein kleines Reisetagebuch entstanden ist, welches ihr im Menü links direkt anwählen könnt. Viel Spaß beim Lesen! -- Übrigens, Zirbel war vorhin nicht mehr da und ich hätte echt heulen können. Tja wie heißt es so schön, what comes around, goes around (öh, oder umgekehrt *g*) und das gilt eben auch für einen Wanderstock.&lt;hr /&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>Dorina</dc:creator>
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    <dc:date>2008-07-09T22:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dorina.twoday.net/stories/5049716/">
    <title>6. Juli 2008: Dillenburg - Tiefenrother Höhe</title>
    <link>http://dorina.twoday.net/stories/5049716/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Habe den allerschönsten Sonneuntergang meines Lebens gesehen. Ein Traum aus grauweißen Wolkenbergen, leuchtendem Blau und sattem Orange. Ganz exklusiv für mich, da ich weit und breit der einzige Mensch hier auf der Tiefenrother Höhe bin, auf der ich mein Zelt für heute aufgeschlagen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um kurz nach neun bin ich heut morgen vom Bahnhof in Dillenburg gestartet. Und habe nach einem knappen Kilometer schon gewaltig gelitten: der Rucksack ist &lt;b&gt;viel&lt;/b&gt; zu schwer, und am schlimmsten sind die drei Liter Wasser in den beiden Seitentaschen. War das eine Wohltat, als eine der beiden Flaschen leer war... Musste sie natürlich wieder auffüllen, für die erste Nacht &quot;in der Wildnis&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer, da muss ich nun durch, auch mit den bestimmt 16kg am Rücken. Habe ja nun auch 22km geschafft. Die ersten paar Kilometer durch Dillenburg - man hätte sie sich sparen können. Durch die Altstadt zum Wilhelmsturm hoch war noch ganz nett, aber dann durch hässliches Vorstadtgebiet und eine Siedlung durch, dat war mal nix. Aber dann gings endlich in den Wald, der sich nach wenigen hundert Metern wieder lichtete, und einen herrlichen Blick auf die Wiesen, Felder und Wälder rund um das absolut idyllische Dörfchen Manderbach freigab. Über einen Wiesenweg gings hinab und auf Feldwegen weiter an Manderbach vorbei und wieder hinein in den Wald. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Waldwegen und -pfaden, teilweise angenehm federnd, teilweise blöd grob geschottert ging es in herrlichem Sonnenschein bei einer angenehmen Brise  an Rodenbach und Fellerdilln vorbei, bis man vor der imposanten Lucaseiche steht. Benannt nach einem früheren Förster der Gegend ist sie mit ihren geschätzten 220 Jahren mittlerweile ein Naturdenkmal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von der Lucaseiche aus führte mich der Rothaarsteig über die Kalteiche - eine einzige Kyrill-Wüste - und von dort zu einem &quot;Haubergspfad&quot; auf einer schön gelegenen Höhe. In der Schutzhütte fand ich einen kleinen, mit Runen verzierten Holzstab, in dem eine Feder steckte; daneben lag ein eingeschweisstes Johannes-Evangelium. Was die Runen bedeuteten, weiß ich nicht, die einzige, die ich sicher erkannt habe, war Algiz; und da ich noch vor wenigen Monaten der &lt;a href=&quot;http://wurzelfrau.de&quot;&gt;&lt;u&gt;Wurzelfrau&lt;/u&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
erzählt hab, dass ich drauf warte, dass mir Runen &quot;zufallen&quot; und mich quasi einladen, mich mit ihnen zu beschäftigen, werd ich genau damit nun mal anfangen. :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &quot;Weg der Sinne&quot; war jedenfalls heute genau das. Besonders intensiv - und schön! - fand ich die Gerüche von und in Wald und Feld. Und das Gefühl der Bodenwärme, die einem auch bei einer kräftigen Windbö regelrecht entgegenstrahlt. &lt;br /&gt;
Die vielen Schotterpisten waren doof und anstrengend, federnder Wald- und Wiesenboden eine Wohltat. Abwechslungsreich war es bis hierhin allemal und es war ein guter erster Wandertag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber ich habe bei mir - mal wieder - beobachten können, dass ich vor lauter Rücken- und Nackenschmerzen wegen des Rucksacks oft nicht wirklich abschalten konnte; dass aber immer, wenn es gerade besonders schlimm war, entweder eine wunderschöne Aussicht oder eine dieser genial geformten Ruhebänke auftauchte, die mein innerliches Gejammer schlagartig verstummen ließen bzw sogar ein Freude umwandelten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich nicht schaffe, ist, wirklich mal &quot;zeitlos&quot; unterwegs zu sein. Es ist wie ein Zwang, immer mal wieder auf die Uhr zu gucken, und auf der Karte die Kilometer zu verfolgen, um dann auszurechnen, wie lang ich wohl noch brauchen werde und wo ich wohl eventuell übernachten könnte. Dabei ist das doch &lt;b&gt;scheißegal&lt;/b&gt;! Ich habe alle Zeit der Welt, hab mein Dach überm Kopf im Rucksack, und es sollte mich überhaupt nicht interessieren, wo ich abends ankomme. Aber so ganz loslassen kann ich offensichtlich noch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, jetzt steht mein Zelt wie gesagt auf der Tiefenrother Höhe. Die Aussicht von hier oben ist einfach phantastisch. Und die Abendsonne war so warm vorhin, dass ich kurzerhand &lt;b&gt;alle&lt;/b&gt; Klammotten ausgezogen hab und mich splitterfasernackt auf meine Isomatte vors Zelt legte. *lach* Das hab ich zuletzt als Kind am FKK-Strand gehabt. Herrlich war das. Sollte ich öfter machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begegnungen gab es nur wenige, größtenteils waren Senioren oder Radfahrer unterwegs. Aber man ist hier sehr freundlich zueinander, grüßt mit einem lockeren &quot;hallo&quot; statt dem förmlichen &quot;guten Tag&quot;, und wünscht sich &quot;frohes Wandern&quot;. Beim Zeltaufbau bewunderten zwei Frauen meinen Mut, und waren nach einem kurzen Gespräch glaub ich durchaus inspiriert. Eine der beiden wird sich bestimmt auch bald mit Zelt auf den Weg machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, so war das heute. &lt;br /&gt;
Bei Manderbach lief wenige Meter vor mir ein Fuchs von einem Feld auf das nächste. Ein ganz wunderschönes, großes, dunkelrot leuchtendes Tier. &lt;br /&gt;
Und aus den Wolken über mir blinzelte mich ein geflügeltes Krokodilwesen an, und ein Schwein unterhielt sich mit einem umgedrehten Seepferdchen, das ihm vor der Nase herflog. :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mir tut zwar jetzt im Moment alles weh, aber es war ein wirklich schöner Tag. Und nun - Zelt zu, Schlafsack zu. Meine erste Nacht ganz allein ganz draußen. Ich bin gespannt!&lt;hr /&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>Dorina</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dorina.twoday.net/topics/Rothaarsteig+Teil+1&quot;&gt;Rothaarsteig Teil 1&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Dorina</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-09T22:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dorina.twoday.net/stories/5049799/">
    <title>7. Juli 2008: Tiefenrother Höhe - Ederquelle</title>
    <link>http://dorina.twoday.net/stories/5049799/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Uaaah wat ne Nacht! Mein Zelt stand auf leicht schrägem Boden, was ich aber erst im Liegen merkte. Und scheiße, ist das ein hartes Lager auf der Isomatte ... Tatsächlich taten mir meine Knochen so weh, dass ich gar net mehr viel pennen konnte, so bin ich also aufgestanden und recht früh wieder losgewandert. Mit meinem Wanderstock, den ich gestern noch auf dem Weg gefunden habe; hab ich ganz vergessen zu erwähnen. Ein langer Ast lag rechtwinkelig geknickt auf dem Weg. Als ich ihn entzweidrehte, hatte er an einem Ende eine &quot;Punkerfrisur&quot;, und er ist nun mein Begleiter. Ich nenne ihn &quot;Knorx&quot;, wegen dem Geräusch, was er beim Drehen gemacht hat .......&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein grandios schöner morgen ist es gerade, ich sitze an der Dillquelle und genieße die Stille des Waldes. Zuerst kam ich an den Aussichtspunkt &quot;Nase im Wind&quot; an der Tiefenrother Höhe, und diese Aussicht versetzte mich tatsächlich in andächtiges Staunen. Ein Rundum-Panorama wie es schöner nicht sein könnte,  bei absolut klarer Sicht; sogar den Kindelsberg konnte ich winzig klein in der Ferne erkennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rothaarsteig führte mich weiter durch schöne Wälder, sehr ruhig, sehr angenehm zu gehen. Aus einem Tannenwäldchen hoppelte mir ein stattlicher Feldhase über den Weg. Warum ich einen &lt;b&gt;Feld&lt;/b&gt;hasen mitten im Wald und einen Fuchs im freien Feld sehe, weiß ich allerdings auch nicht ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tannenwäldchen wurde bald zu einem richtigen Tannenwald; es duftete harzig-moosig, der Boden federte angenehm, die Sonne blitzte durch die Zweige. Ich ließ meinen Blick schweifen und sah mitten in diesem Tannenwald, keine 10m abseits des Wegs, eine markante, knorzelige Eiche stehen. Ihr Stamm war geformt wie ein   &quot; &lt; &quot; , sie war sehr klein und an vielen Stellen schon abgestorben; aber nach oben hin verdichteten sich ihre Äste, Zweige und Blätter zu einer wirklich imposanten Baumkrone. &lt;br /&gt;
Sie steht dort als einziger Laubbaum weit und breit und wirkt dadurch, und durch ihre Gestalt, fast magisch. Wie alt sie wohl ist, und wie sie sich dorthin verirrt hat?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun sind meine zwei Wasserflaschen mit leckerem Dill-Quellwasser gefüllt, und ich werd mich mal wieder auf den Weg machen. Mal schauen, wo ich heute lande. Es ist wesentlich kühler als gestern, und ziemlich stürmisch. Eigentlich nicht verkehrt, schwitzt man nicht so schnell. :-)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26km sind es insgesamt heute geworden. Die zweite Nacht im Zelt beginnt, habe mich direkt verkrochen, es regnet, und zwar heftig. Mein Schlafsack ist am Fußende gut feucht, ich glaub, ich hab den Rucksack irgendwo falsch abgestellt, der Rest scheint trocken zu sein ... hoffe, das Zelt ist dicht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Zeltplatz hier an der Ederquelle ist ... ziemlich düster. Hoffentlich schieb ich keine Panik nachher. Eigentlich wollte ich ja in Großenbach bleiben, wo es laut Plan eine Schutzhütte gibt. Die gibt es auch, sie ist aber direkt an der Hauptstraße. Hatte sich also erledigt, so dass ich nochmal strack sechs Kilometer drangehängt hab. &lt;br /&gt;
Die haben sich durchaus gelohnt, wie auch der ganze Weg hierhier - fast nur durch Wald, schöne &quot;Rastplätze&quot; mit den tollen Bänken, tolle Ausblicke - und viele Quellen: Dill, Ilse, Lahn, Ilme, Sieg - und jetzt die Ederquelle. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ilsequelle ist eine besondere Quelle, die schon im Mittealter als Heilquelle galt. Erstaunlich ist, dass ihr Wasser tatsächlich besonders ist, nämlich aufgrund seiner Zusammensetzung komplett &quot;rechtsdrehend&quot;, während &quot;normale&quot; Wasser abwechselnd rechts-links-drehend sind. Und viel erstaunlicher ist, dass wir das seit den 80ern durch Laboranalyse wissen - aber die Menschen, die früher hier Heilung suchten, wussten es offensichtlich auch ohne derartig wissenschaftliche Untersuchung. Ich komme nicht umhin zu denken, dass wir viel zu viel unseres alten, intuitiven Wissens, verlieren; ein Opfer, das der Materialismus fordert, und ein Preis, den wir alle bereit sind, zu zahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Suche nach einem geeigneten Zeltplatz durchquerte ich das Örtchen Benfe, und meisterte den langen Anstieg in den Wald hinein in Rekordzeit. Ich hatte nämlich leichte Sorge, einfach keinen guten Zeltplatz mehr zu finden... Wieder im Wald, an einer freien Stelle, wo Baumstämme gestapelt waren, flitzte ein Fasan aus dem Gebüsch auf den Weg, sah mich, blieb wie angewurzelt stehen (ich auch), und huschte zurück ins Gebüsch. Schon drei Tiere, und alle drei schienen sie mir ganz besonders schöne Exemplare zu sein. Soll mir das was sagen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, Zirbel-sei-Dank (ich musste meinen Wanderstock umtaufen, denn &quot;Zirbel&quot; kreiste in meinem Unterbewusstsein, angelehnt natürlich an Hans Bemmann&apos;s Märchenroman &quot;Stein und Flöte&quot;) kam ich bis hierher an die Ederquelle. Bin ich froh, dass ich diesen Stock habe, echt. Die Wege sind tatsächlich überaus &quot;naturnah&quot;, und von lauter Wurzelwerk durchzogen. Oder auch immer mal wieder geschottert. Merke: Stolpern kann man auch über den kleinsten Stein... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich gefallen tuts mir hier nicht, es ist &lt;b&gt;wirklich&lt;/b&gt; düster. Aber nun ja. Ich bin ziemlich erschöpft und weiter schaffe ich heute nicht mehr. Die Geräusche des Waldes sind mir auch ein wenig unheimlich. Von irgendwoher klingt ein Tierruf, und zwar wie eine Mischung aus blöken und bellen... Und der Regen prasselt auf mein Zelt, und ich frag mich, ob ich wohl schlafen kann ... Wenigstens war ich schlau genug, auf meiner Isomatte kurz probezuliegen, ob der Boden auch gerade ist. Das nennt man wohl &quot;Lernen aus Erfahrung&quot;. :-) So dann, Taschenlampe aus, Schlafsack zu. *einmummel*&lt;hr /&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>Dorina</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dorina.twoday.net/topics/Rothaarsteig+Teil+1&quot;&gt;Rothaarsteig Teil 1&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Dorina</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-09T21:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dorina.twoday.net/stories/5049863/">
    <title>8. Juli 2008: Ederquelle - Giller / Abbruch</title>
    <link>http://dorina.twoday.net/stories/5049863/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Nachdem mein Zelt heut morgen von außen natürlich quietschenass war, und von innen - Atmen und Ausdünsten sei Dank - auch gut feucht, kam mir schon der Gedanke, dass das irgendwie nicht so gut ist ... Der Schlafsack war ja auch noch feucht und wirklich warm wars mir nicht. Ich musste das Zelt auch so einrollen, mein einziges Handtuch opferte ich, um wenigstens die &lt;b&gt;Nässe&lt;/b&gt; nur noch in Feuchtigkeit zu verwandeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im kontinuierlichen Dauerniesel wanderte ich auf den Giller und habe dort - nach ziemlich genau 60km - meine Wanderung beendet und bin nachhause gefahren. Es ärgert mich, und es ruft mich auch wieder nach draußen; sobald das Wetter besser ist, werd ich weitergehen. Habe Zirbel dort oben zurückgelassen. Er ist nicht zum &quot;Pausieren&quot; gedacht, und ein anderer Wanderer hat ihn sicher nötiger als ich zuhause. Aber es tat mir fast weh, diesen so optimalen Wanderstock zurückzulassen; zumal er,  durch die Wärme und den Schweiß meiner rechten Hand, etwas von seiner alten Maserung zurückbekommen hat. Vielleicht, ganz vielleicht, habe ich ja Glück, und er steht noch dort, wenn ich weitergehe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz Regen und trüben Grautönen war die Strecke bis zum Giller landschaftlich wunderschön. Das Edertal ist wirklich ein kleines Paradies. Links neben dem Waldweg schlängelt sich in der Talmulde, nur wenige Meter tiefer, die Eder durch ihr teilweise gerölliges Bachbett. Es wächst ein hohes, weich aussehendes Gras, das in hellen Grüntönen schimmert. Auf der anderen Seite des Tals ragt wieder Wald in die Höhe. Und im Tal selbst erhebt sich hier und da vereinzelt eine prächtige Tanne, oder steht ein kleines Birkengrüppchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So schön dieser Anblick auch war, so unsagbar ätzend war der Weg zu gehen. Wer ist eigentlich auf die selten dämliche Idee gekommen, Waldwege zu schottern? Also nicht mit feinem Kies, nein, mit richtig grobem Schotter, der einem die Knöchel in alle Richtungen dreht, wenn man nicht aufpasst...&lt;br /&gt;
Selbst platter Asphalt ist schöner zum Wandern... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tja und wer war es nun? Der Mensch. Der muss ja mit seinen Fahrzeugen auch in den Wald fahren können... &lt;br /&gt;
Das nervt und ärgert mich. Der Rothaarsteig ist ab Manderbach wirklich schön, sowohl landschaftlich, als auch größtenteils von der Wegbeschaffenheit her. Es wurde sich mit Markierung und Ruhebänken und Informationstafeln wirklich viel Mühe gegeben. Aber &lt;b&gt;überall&lt;/b&gt; hat der Mensch seine Spuren deutlich hinterlassen. Traktorspuren, Plastikpapierchen, Baufahrzeuge, Zigarettenstummel.  Und egal, wie weit man &quot;draußen&quot; ist, irgendeinen Verkehrslärm hört man &lt;b&gt;immer&lt;/b&gt;. Schade.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun bin ich daheim und sinniere noch ein bisschen.&lt;br /&gt;
Darüber, dass ich es nicht schaffe, mich einer Art Zeitlosigkeit hinzugeben. Darüber, dass die Zeit an sich eine völlig andere ist, wenn man zu Fuß in der Natur unterwegs ist. Darüber, dass mir nämlich diese zweieinhalb Tage Draußensein vorkommen wie eine ganze Woche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seniorengruppe am ersten Tag traf mich als naturverbundene Wanderin, und freute sich über die Begegnung. Hätten sie mich Sonntags abends im Düsteroutfit inklusive Springerstiefel und Nietenhalsband gesehen, sie hätten wohl ablehnend nur den Kopf geschüttelt. &lt;br /&gt;
Und kann man&apos;s ihnen übel nehmen? Die Generation, die zu Kriegszeiten die damalige Jugend war, der eine freie Entfaltung ihrer Persönlichkeit schlichtweg nicht möglich war, weil sie einen durch den Krieg, die Familie und den Lebensraum vorgegebenen Lebensweg einschlagen mussten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelassenheit will ich üben. Wenn der Opi mit Hütchen im Auto vor mir meint, 60km/h außerorts seien schnell genug, dann ist das eben so. Erstens könnte es auch mein Opi sein, auch wenn der mal noch keinen Hut beim Fahren trägt, und zweitens hat niemand es so eilig, dass es auf drei Minuten mehr oder weniger ankommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorhin, auf dem Weg von meinen Großeltern nach Hause, boten die Wolkenberge in der Abendsonne einen tollen Anblick. Formschön und farbgewaltig. Da war es mir gerade recht, dass die Ampel der Hauptkreuzung auf rot sprang. Ich war aber wohl die einzige, die das Wolkenschauspiel bewunderte; die Menschen in den Autos um mich rum guckten auf die Ampel, in den Spiegel, oder auf ihre Handys; die Bauarbeiter auf dem Gerüst waren um 21 Uhr noch zu beschäftigt, um inne zu halten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Traurig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Bett ist herrlich weich, aber ich wäre lieber draußen im Zelt. Das aber ist noch feucht eingerollt, weil es immernoch dauernieselt und ich es nicht zum trocknen aufbauen kann. &lt;br /&gt;
Ich hätte Zirbel gerne hier, werde morgen zum Giller fahren und gucken, ob er noch da ist. &lt;br /&gt;
Und sobald das Wetter besser ist, gehts wieder nach Draußen, weiter auf dem Rothaarsteig. &lt;hr /&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>Dorina</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dorina.twoday.net/topics/Rothaarsteig+Teil+1&quot;&gt;Rothaarsteig Teil 1&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Dorina</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-09T21:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dorina.twoday.net/stories/5040115/">
    <title>Geträumt vom Fliegen</title>
    <link>http://dorina.twoday.net/stories/5040115/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Jedes Kind und jeder Jugendliche träumt in den verschiedenen Phasen einer unbewussten und bewussten Ablösung von den Eltern vom Fliegen, von Freiheit, von dem Sturz ins Ungewisse, der Flucht nach vorne. Es variieren der Ort, die Vorgeschichte im Traum, die Art des Fliegens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor Kurzem kam ich mit dem Steinwolf auf das Thema, und wir stellten fest, dass sich sowohl die Orte, als auch die Geschichte dieser &quot;Fliegerei-Träume&quot; erstaunlich ähnlich waren. Habe hinterher nochmal kurz dran überlegt, und mir ist eingefallen, dass mein &quot;Absprungsort&quot; ein Fenster in einem österreichischen Bauernhof war, auf dem ich in meiner Kindheit ein paar wunderschöne Ferien verlebt hab. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorhin war ich bei meinem Paps, und wir stellten fest, dass wir beide den Wunsch haben, nochmal zu diesem Hof zu reisen, von dem wir nicht wissen, ob er noch in der Form wie früher existiert. Wir ließen Bilder aus unserer Erinnerung entstehen, und wie er sich an den Ausblick aus diesem einen Fenster erinnerte, erwähnte ich, dass das mein &quot;Absprungfenster&quot; gewesen ist, als Kind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und war erstaunt zu erfahren, dass es auch seins war, in seinen Träumen, in seiner Kindheit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt keine Zufälle.&lt;hr /&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>Dorina</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dorina.twoday.net/topics/Spirituelles&quot;&gt;Spirituelles&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Dorina</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-04T23:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://dorina.twoday.net/stories/5033613/">
    <title>Gedanken</title>
    <link>http://dorina.twoday.net/stories/5033613/</link>
    <description>&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;Es gibt keine Zufälle. Zumindest nicht bei Begegnungen. &lt;br /&gt;
Alles auf der nicht-materiellen Ebene hat seine Bedeutung, seinen Sinn und Zweck, für unser eigenes Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fragte mich jemand &quot;aha, woher weißt Du, dass das so ist?&quot; würde ich sagen &quot;Ich weiß es eben.&quot; Teils aus eigener Erfahrung, teils aus Gesprächen mit anderen, die ihre Erfahrungen mit mir teilten, teils natürlich auch aus Büchern, die in diese Richtung gehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Habe gestern am Stück das Buch &quot;Traumfänger&quot; von Marlo Morgan gelesen. &lt;br /&gt;
Ach was, aufgesogen wie ein Schwamm habe ich dieses Buch. Es hat mich tief beeindruckt und bewegt. Und viel angestoßen, gedanklich. Ein Stückchen Bewusstsein geöffnet. Nicht geschaffen, denn das war da, aber nochmal geschärft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeden Tag aufzuwachen, und sich freuen, am Leben, am Sein - das schaff ich noch nicht. Wenn der Wecker klingelt, hab ich einfach erstma son &quot;och nöö&quot; - Gedanken. Aber das Leben lieben, die Natur, die Ursprünglichkeit, das &quot;große Ganze&quot;, das tu ich. Und mich als einen Teil davon ebenso. Und das werde ich ab Sonntag ganz intensiv zelebrieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann gehts auf den Rothaarsteig. Mit Zelt und Rucksack. Es ruft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauso, wie mich Irland ruft, wohin ich mich im Oktober aufmache. Zwar nur eine Woche, aber irgendwie ... liegt da was in der Luft. Eine Möglichkeit, vielleicht. Zumindest ein Hinweis. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wenn man gerufen wird, sollte man folgen. Immer. Egal wohin. &lt;hr /&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>Dorina</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://dorina.twoday.net/topics/Spirituelles&quot;&gt;Spirituelles&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 Dorina</dc:rights>
    <dc:date>2008-07-01T21:51:00Z</dc:date>
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